St. Rochus in Zirndorf
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Die Geschichte der Glocken von St. Rochus in Zirndorf

1923 - 1951

1923
Es erfolgt die Stiftung einer Glocke durch Herrn Lorenz Schachtel mit der Inschrift "Soli Deo Gloria", d.h. "Gott allein sei Ehre". Sie hing im Turm des evangelischen Friedhofes in Zirndorf.

1924
Die fünfte Glocke Der Konfirmandenjahrgang von 1924 stiftet eine fünfte Glocke mit der Inschrift "Sei getreu bis in den Tod". Am 16.4.1924 wurde die fünfte gestiftet Glocke am Altenberger Bahnhof eingeholt. Sie wurde am Osterdienstag hochgezogen. Diese kam aber aus dem Hamburger Glockenfriedhof, wohin sie im 2. Weltkrieg transportiert wurde, nicht mehr zurück. Sie wurde zusammen mit der Friedhofsglocke in Hamburg eingeschmolzen.

1942
23.-30.08.1942: Glockentransport Drei Glocken (die Marien- glocke, die Glocke von 1924 und die Glocke von 1769), sowie die Fried- hofsglocke werden vom Turm abgenommen und nach Hamburg zum sogenannten "Glockenfriedhof" deportiert. Sie sollten, wie viele andere Kirchenglocken, eingeschmolzen und zu Waffen verarbeitet werden, obwohl dies waffentechnisch unsinnig war.

 

1946/47
Der Kirchenvorsteher Leonhard Hörndlein macht zwei unversehrte Zirndorfer Glocken in Hamburg ausfindig, wo sie auf dem Glockenfriedhof zur Aufbewahrung lagerten. Er konnte die Glocken identifizieren und nachweisen, dass es sich um die Glocken aus Zirndorf handelte. Er erreicht die unversehrte Rückkehr der beiden im Krieg abgegebenen Kirchenglocken.

1947
5.10.1947: Am Erntedankfest wird die Neuweihe der zurückgeholten Glocken gefeiert.

1951
Die zweitgrößte Glocke wird vom Turm geholt, um sie in Nördlingen zu reparieren.

 
 

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